Das gepflegteste Schach spielte - wieder einmal - Jürgen. Sein ...g5 erinnerte an den Sizilianischen Tango, als Judith Polgar mit Schwarz gegen Alexei Schirow dessen Stellung absolut sehenswert aus den Angeln hebelte. Die vier ersten Bretter stehen mit 16 aus 19 dem unvermeidlichen Aufsteiger Wiehre in nichts nach; vorne ein klares 3-0, nur Simon, unsere Weiße Weste bis dahin, mußte nach langem Ringen ins Remis einwilligen, was seine Leistungszahl auf schlappe 2185 senkte. Zu Gerüchten, daß Simon zur Eintracht Frankfurt wechselt, sagen wir nix! Florian ging derweil ohne Gnade gegen einen unrochgierten König vor, während Tommy in einem mysteriösen Königsinder eine Weile brauchte, um in die Puschen zu kommen. Hinten wechselhaft (ohne Ausreden) bis sonnig, wie Gino die Aljechin-Verteidigung interpretierte, taktisch bald einen Turm sein eigen nennen durfte. Didi setzte dann zu der Jagd auf das Matt an, das nicht existierte bzw. lediglich in einem pumpesken Paralluniversersum ("All-Spaghetti"), wo Bänderisse und Rückenschmerzen einfach nicht existieren.

Die Zweite erhielt sich bravorös alle Möglichkeiten des Was-will-ich-eigentlich - pumpesker Buddhismus as its best!